Mit dem Team Management System (TMS) Teams besser verstehen und führen

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Jeder Mensch bringt einzigartige Stärken in ein Team ein. Doch wie erkennen Sie als Führungskraft, wer sich in welcher Rolle wirklich entfaltet und wie nutzen Sie dieses Wissen gezielt für den Teamerfolg? Das Team Management System (TMS) bietet einen strukturierten Rahmen, um Arbeitspräferenzen, Teamrollen und Zusammenarbeit im beruflichen Kontext besser zu verstehen. Es verbindet Selbstreflexion mit Teamdynamik und macht sichtbar, was in vielen Teams unsichtbar bleibt: die Vielfalt der Arbeitspräferenzen.

TMS ist kein Persönlichkeitstest – es ist ein Entwicklungsmodell. Es zeigt, wie Menschen bevorzugt arbeiten, kommunizieren und zusammenwirken. Für Führungskräfte und HR-Profis, die Teams stärken und Konflikte frühzeitig erkennen wollen, ist die TMS Zertifizierung ein wertvolles Instrument.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie das Team Management System funktioniert, was das Team Management Rad aussagt und wie Sie TMS in Ihrer Führungspraxis einsetzen.

Was ist das Team Management System (TMS)?

Das Team Management System entstand aus zehnjähriger Forschungs- und Beratungsarbeit von Dr. Charles Margerison und Dr. Dick McCann mit Führungskräften und Teams in den unterschiedlichsten Bereichen – von Forschung und Entwicklung über Marketing bis hin zu Verwaltung und Produktion. Sie stützten sich dabei auf die Arbeiten des Schweizer Psychologen C.G. Jung, insbesondere sein Konzept der psychologischen Typen, um die Unterschiede persönlicher Arbeitsweisen handhabbar zu machen. Das Ergebnis: ein Modell, das acht kritische Arbeitsfunktionen beschreibt, die jedes erfolgreiche Team abdecken muss.

Im Zentrum steht das Team Management Rad – ein visuelles Modell, das diese acht Funktionen kreisförmig anordnet und zeigt, wie sie zusammenwirken. Jeder Mensch hat eine individuelle Präferenz für bestimmte Bereiche dieses Rades – und damit eine natürliche Rolle im Team.

Das Team Management Rad: Acht Rollen, ein starkes Team

Die acht Teamrollen im TMS-Modell sind:

  • Kreativer Innovator: Denkt voraus, entwickelt neue Ideen und Konzepte.
  • Entdeckender Promoter: Bringt Ideen nach außen, vernetzt und begeistert andere.
  • Auswählender Entwickler: Prüft Machbarkeit und entwickelt Konzepte weiter.
  • Zielstrebiger Organisator: Setzt Pläne in Bewegung, organisiert und koordiniert.
  • Systematischer Umsetzer: Stellt Ergebnisse sicher, liefert termingerecht.
  • Kontrollierender Überwacher: Prüft Details, überwacht Standards und Qualität.
  • Aufrechterhaltender Stabilisierer: Schützt das Erreichte, sorgt für Stabilität.
  • Informierter Berater: Sammelt Informationen, gibt fundierte Empfehlungen.

In der Mitte des Rades steht die Rolle des Verbinders – eine Querschnittskompetenz, die alle anderen verbindet und besonders für Führungskräfte relevant ist.

Wie TMS in der Praxis wirkt: Ein Beispiel

Ein mittelständisches Technologieunternehmen stellte fest, dass sein Produktteam zwar viele kreative Ideen entwickelte, aber immer wieder an der Umsetzung scheiterte. Ein TMS-Workshop brachte die Ursache ans Licht: Im Team waren die Rollen „Kreativer Innovator“ und „Entdeckender Promoter“ stark vertreten – aber niemand hatte eine natürliche Präferenz für „Systematischer Umsetzer“ oder „Kontrollierender Überwacher“. Im Beispiel half TMS dabei, eine zusätzliche Perspektive auf Rollenverteilung und Teamzusammensetzung zu gewinnen: Die Lösung war nicht ein neues Meeting-Format, sondern eine bewusste Erweiterung des Teams um Menschen mit genau diesen Stärken. Innerhalb eines Quartals verbesserte sich die Projektabschlussquote signifikant.

Dieses Beispiel zeigt: TMS macht Teamdynamiken sichtbar und schafft die Grundlage für gezielte Veränderungen – ohne Schuldzuweisungen, sondern durch Verständnis.

TMS bei der INCOVIS Akademie: Zwei Wege ins Modell

Die INCOVIS Akademie bietet zwei TMS-Seminare an, die von einem akkreditierten TMS-Trainer durchgeführt werden. Beide Seminare dauern jeweils 2 Tage:

Führen mit dem Team Management Profil richtet sich an Führungskräfte, die ihre Teams gezielter verstehen, zusammenstellen und entwickeln möchten. Sie lernen das TMS-Modell kennen, erstellen Ihr persönliches Profil und erarbeiten, wie Sie die Erkenntnisse direkt in Ihrer Führungspraxis einsetzen.

Selbstführung mit dem Team Management Profil richtet sich an alle, die ihre eigenen Stärken und Arbeitspräferenzen besser verstehen möchten – als Grundlage für persönliche Entwicklung und wirkungsvollere Zusammenarbeit.

Warum TMS? Vorteile gegenüber anderen Modellen

Es gibt viele Persönlichkeits- und Teammodelle – MBTI, DISG-Modell, Belbin und andere. Was das TMS unterscheidet:

  • Arbeitsbezug: TMS fokussiert auf Arbeitspräferenzen – nicht auf allgemeine Persönlichkeit. Das macht die Ergebnisse direkt handlungsrelevant.
  • Teamorientierung: TMS betrachtet immer das Zusammenspiel im Team – nicht nur das Individuum.
  • Entwicklungsimpuls: TMS ist nicht statisch. Präferenzen können sich entwickeln, und das Modell begleitet diesen Prozess.
  • Wissenschaftliche Basis: Das Modell basiert auf jahrzehntelanger empirischer Forschung, und seit 1984 wurden weltweit über 2,5 Millionen Profile erstellt.

Erfahren Sie mehr in unserem Kontakt aufnehmen.

FAQ: Team Management System

Ist TMS dasselbe wie ein Persönlichkeitstest?

Nein. TMS misst keine Persönlichkeitsmerkmale, sondern Arbeitspräferenzen – also wie jemand bevorzugt arbeitet und mit anderen zusammenwirkt. Das macht die Ergebnisse direkt auf den Berufsalltag anwendbar, ohne in private Bereiche einzudringen.

Wie lange dauert ein TMS-Workshop?

Ein typischer Einstiegs-Workshop dauert ein bis zwei Tage. In dieser Zeit erstellen die Teilnehmenden ihre TMS-Profile, lernen das Rad kennen und erarbeiten gemeinsam, wie die verschiedenen Arbeitspräferenzen im Team zusammenwirken.

Für wen eignen sich die TMS-Seminare?

Die Seminare richten sich an Führungskräfte, die ihre Teams gezielter entwickeln möchten, sowie an alle, die ihre eigenen Arbeitspräferenzen besser verstehen und im Berufsalltag nutzen wollen. HR-Profis und Personalentwickler profitieren ebenfalls – sowohl für die eigene Reflexion als auch für die Arbeit mit Teams. Vorkenntnisse in Psychologie sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

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Stärken Sie Ihre Teams mit TMS – wir begleiten Sie dabei

Das Team Management System entfaltet seine volle Wirkung, wenn es professionell eingesetzt und individuell auf Ihr Team zugeschnitten wird. In unseren Seminaren lernen Sie nicht nur das Modell kennen – Sie erleben es. Und Sie erarbeiten, wie Sie es direkt in Ihrer Führungspraxis anwenden.

Möchten Sie erfahren, wie TMS Ihrem Team helfen kann? Fragen Sie jetzt unser TMS-Seminar an:
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